Schuljahr 2025/26
Viel Applaus für "(St)erben ist tödlich"
Mit viel Spielfreude, Humor und großer Bühnenpräsenz begeisterte die freiwillige Theatergruppe der Sekundarschule Petershagen ihr Publikum mit dem Stück „(St)erben ist tödlich“. Am 1. und 2. März brachte die Gruppe bereits ihr drittes Theaterprojekt in der Aula der Schule auf die Bühne.
Seit August 2025 hatten sich die 13 Schülerinnen und Schüler intensiv auf die Aufführungen vorbereitet. Ein besonderes Highlight der Probenphase war eine gemeinsame Fahrt in die Jugendherberge Mardorf, bei der zwei Tage lang konzentriert am Stück gearbeitet werden konnte.
Das Ergebnis überzeugte: Die turbulente Kriminalkomödie rund um eine steinreiche Tante und ihre wenig sympathischen Erben sorgte für viele Lacher und spannende Momente. Die Schauspielerinnen und Schauspieler waren sichtlich in ihren Rollen angekommen und brachten das Stück lebhaft, emotional und mit viel Spielfreude auf die Bühne. Das Publikum ließ sich von der Energie der jungen Darstellerinnen und Darsteller mitreißen und belohnte sie am Ende mit langem Applaus.
Auch aus der Gruppe selbst gibt es viele positive Rückmeldungen zur gemeinsamen Theaterarbeit. So fasst Lucy Bredemeier die Probenzeit treffend zusammen: "Auch wenn es Höhen und Tiefen gab, lief es am Ende immer gut." Für Mayla Lüking stehen vor allem die gemeinsamen Erinnerungen im Mittelpunkt: "Ich habe sehr viele schöne Erinnerungen gesammelt und einfach eine richtig schöne Zeit gehabt." Besonders prägend war die Erfahrung für Gina Marlene Witte: "Die Theater-AG war für mich eine tolle Erfahrung. Als Gruppe sind wir toll zusammengewachsen, auch durch die Theaterfahrt, bei der wir gemeinsam schöne Erinnerungen schaffen konnten. Besonders schön war das Gefühl, mit den anderen zusammen aufzutreten, weil alle gegenseitig an einen geglaubt haben." Auch Jenna Kruse beschreibt die besondere Atmosphäre innerhalb der Gruppe: "Vor den Auftritten bin ich immer sehr nervös, aber die anderen unterstützen einen und das hilft mir sehr. Nach den Aufführungen bin ich immer sehr froh, dass ich es geschafft habe."
Unterstützt wurde die Theatergruppe vom Technikteam der Schule. Auch der Förderverein half tatkräftig mit – sowohl durch finanzielle Unterstützung als auch durch den Getränkeverkauf während der Aufführungen.
Nach diesem erfolgreichen Theaterprojekt darf man jedenfalls gespannt sein, welche Inszenierung die engagierte Theatergruppe als Nächstes auf die Bühne bringt.
Hütchen - Völkerball-Turnier der 5. und 6. Klassen
Jedes Jahr findet an unserer Schule das beliebte Hütchen-Völkerball-Turnier der 5. und 6. Klassen statt. An diesem besonderen Tag verbringen die Schülerinnen und Schüler den gesamten Schultag in der Weserhalle und treten in verschiedenen Hallenteilen gegeneinander an. Mit viel Teamgeist, Ehrgeiz und Fairness kämpfen die Klassen um den Einzug ins Finale – dort winkt den Siegerteams ein kleiner Preis.
Während einige Klassen auf dem Spielfeld alles geben, verfolgen die anderen die spannenden Spiele von der Tribüne aus und feuern ihre Mitschülerinnen und Mitschüler begeistert an. Für die Sicherheit aller sorgten die Schulsanitäter, die für den Fall kleinerer Verletzungen bereitstanden. Die Sporthelferinnen und Sporthelfer sowie die Lehrkräfte achteten zudem auf einen fairen und reibungslosen Ablauf des Turniers.
Neben dem sportlichen Wettkampf stand vor allem eines im Mittelpunkt: der Spaß und das Miteinander. Das Turnier stärkt die Klassengemeinschaft und bietet die Möglichkeit, Schülerinnen und Schüler aus anderen Klassen besser kennenzulernen.
Josie aus der Klasse 6.5 berichtet: "Ich finde es besser als Unterricht und toll, dass wir gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern aus anderen Klassen etwas unternehmen konnten."
Mit Veranstaltungen wie dem Hütchen-Völkerball-Turnier sorgt unsere Schule nicht nur für eine gute Lernatmosphäre, sondern auch für abwechslungsreiche Programmpunkte im Schulalltag und ein starkes Gemeinschaftsgefühl.
Geschrieben von: Rosel Mohamad
Eindrucksvoller Besuch der Gedenk- und Bildungsstätte Liebenau
Am Donnerstag, den 12. Februar 2026, machte sich eine Gruppe von 15 Schülerinnen und Schülern des 10. Jahrgangs der Sekundarschule Petershagen auf den Weg zur Gedenk- und Bildungsstätte Liebenau. Mit einem Kleinbus der Firma Emme aus Stolzenau startete die Exkursion in ein ebenso spannendes wie bedrückendes Kapitel deutscher Geschichte.
Ab 9.00 Uhr wurden wir von Martin Guse, dem Leiter der Gedenkstätte, empfangen. Er nahm die Schülerinnen und Schüler mit auf eine eindrucksvolle Reise in das dunkle Thema der Zwangsarbeit während der NS-Zeit. Von 1939 bis 1945 mussten auf dem rund 12 Quadratkilometer großen Gelände der ehemaligen Pulverfabrik über 20.000 Menschen unter schwersten Bedingungen arbeiten. Kriegsgefangene und ca. 12.000 Zivilisten aus allen von der Wehrmacht besetzten Ländern sowie 6.000 Häftlinge des "Arbeitserziehungslagers Liebenau" (Vorläufer des Lagers in Lahde) wurden hier zur Arbeit gezwungen. Sie stammten unter anderem aus den Niederlanden, Belgien, Frankreich, Italien, Polen, der ehemaligen Sowjetunion und dem Baltikum.
Während des Rundgangs erkundeten die Schülerinnen und Schüler die noch heute im weitläufigen Waldgebiet erhaltenen Gebäude der ehemaligen Fabrikanlage. In den vielfältigen Ausstellungsräumen der Gedenkstätte selbst setzten sie sich intensiv mit Opferbiografien auseinander und erhielten zahlreiche Hintergrundinformationen zur Organisation der Zwangsarbeit. Besonders eindrücklich waren auch die Informationen über das Arbeitserziehungslager Lahde, das eng mit der Geschichte des Ortes verbunden ist.
Die Übernachtung vor Ort ermöglichte es der Gruppe, sich noch intensiver mit dem Gelernten auseinanderzusetzen. Am Freitag wurden alle Eindrücke gemeinsam zusammengefasst und reflektiert. In offenen Gesprächsrunden wurde deutlich, wie sehr das Thema die Schülerinnen und Schüler berührt und auch erschreckt hat. Viele äußerten den Wunsch, noch mehr Zeit in der Gedenk- und Bildungsstätte Liebenau zu verbringen, um sich weiter mit den einzelnen Schicksalen auseinanderzusetzen.
Der Besuch in Liebenau war für alle Beteiligten eine nachhaltige und bewegende Erfahrung. Er hat nicht nur historisches Wissen vertieft, sondern auch das Bewusstsein dafür geschärft, wie wichtig Erinnerungskultur und Verantwortung in der heutigen Zeit sind.
Schulsanitätsdienst an der Sekundarschule Petershagen
Im Rahmen unseres Schulsanitätsdienstes werden die Schülerinnen und Schüler bereits in der 9. Klasse in Kooperation mit dem Deutschen Roten Kreuz (DRK – Ortsverein Petershagen/Lahde) ausgebildet. Dabei erwerben sie grundlegende Kenntnisse der Ersten Hilfe sowie wichtige praktische Fertigkeiten im Umgang mit Verletzungen und medizinischen Notfällen. Die Ausbildung legt großen Wert auf Verantwortungsbewusstsein, Zuverlässigkeit und einen respektvollen Umgang mit den Mitmenschen.

Die SchulsanitäterInnen des 9. Jahrgangs
In der 10. Klasse übernehmen die ausgebildeten Schülerinnen und Schüler aktiv den Dienst im Schulsanitätsdienst. Sie kümmern sich eigenständig um die Betreuung verletzter oder erkrankter Mitschülerinnen und Mitschüler – von der ersten Ansprache über die Wundversorgung bis hin zur Begleitung weiterer Maßnahmen.

Die SchulsanitäterInnen des 10. Jahrgangs
Besonders hervorzuheben sind der ausgeprägte Teamgedanke und das hohe Maß an Verantwortungsgefühl, mit dem die Jugendlichen ihre Aufgaben wahrnehmen. Aus pädagogischer Sicht leistet der Schulsanitätsdienst einen wertvollen Beitrag zur sozialen Entwicklung und stärkt nachhaltig das Bewusstsein für Mitmenschen und gemeinschaftliches Handeln.
Jonas Franke und Marcus Bösch
Schulsanitätsdienstkoordinatoren
Von Bakterien bis Astronomie - Schülerinnen und Schüler präsentieren ihre Projekte der Begabungsförderung
Am 29. Januar 2026 verwandelte sich die Sekundarschule Lahde in eine lebendige Ausstellungsfläche: Im Rahmen eines Galeriegangs präsentierten die Schülerinnen und Schüler der Begabungsförderung ihre vielfältigen und beeindruckenden Projekte.
Die Begabungsförderung richtet sich an Lernende, die in einem bestimmten Fach besondere Interessen und Stärken zeigen. Sie erhalten die Möglichkeit, sich eigenständig und vertieft mit einem selbstgewählten Thema auseinanderzusetzen. Während regulärer Unterrichtszeiten, in denen sie keine verpflichtenden Aufgaben hatten, arbeiteten sie intensiv an ihren Projekten – mit viel Engagement, Kreativität und wissenschaftlicher Neugier.
Spannende Themenvielfalt
Die Bandbreite der präsentierten Themen war bemerkenswert. Von naturwissenschaftlichen Fragestellungen wie Bakterien im Schulgebäude, Atomphysik, forensischer Chemie, String-Theorie, Meeresbiologie und Astronomie (auf Englisch präsentiert) bis hin zu gesellschafts- und geisteswissenschaftlichen Projekten wie dem Landtag NRW, einem Sozialprojekt mit der Stiftung Lahde, LGBTQ+, einer Theateraufführung sowie der deutschen Wirtschaft in früheren Zeiten – die Ausstellung zeigte eindrucksvoll, wie vielfältig Interessen und Talente an unserer Schule sind.
Die Präsentationen erfolgten auf ganz unterschiedliche Weise: durch Interviews, Umfragen, PowerPoint-Präsentationen, Plakate oder kreative Darstellungen. An ihren individuell gestalteten Ständen erklärten die Schülerinnen und Schüler ihre Projekte, beantworteten Fragen und kamen mit den Besucherinnen und Besuchern ins Gespräch.
Strukturierter Galeriegang mit vielen Besuchern
Der Galeriegang war klar organisiert: Ab 9:00 Uhr besuchten die Klassen des siebten Jahrgangs die Ausstellung. Jede Klasse hatte 25 Minuten Zeit, die verschiedenen Projektstände zu erkunden. Um 12:45 Uhr öffnete die Ausstellung zusätzlich für Eltern und Lehrkräfte ihre Türen.
Am Ende hatten die Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, Feedback zu geben und ihre Eindrücke sowie Interessen zu äußern. Die Rückmeldungen waren insgesamt sehr positiv und würdigten sowohl die fachliche Tiefe als auch die kreative Umsetzung der Projekte.
Kreativität und Eigenverantwortung fördern
Ziel der Veranstaltung war es, den Schülerinnen und Schülern Raum zu geben, ihre eigenen Interessen selbstständig zu verfolgen und kreativ umzusetzen. Der Galeriegang hat eindrucksvoll gezeigt, mit wie viel Begeisterung, Ausdauer und Fachkompetenz unsere Schülerinnen und Schüler arbeiten.
Wir sind stolz auf die großartigen Leistungen und freuen uns bereits auf die nächsten spannenden Projekte in der Begabungsförderung!
Geschrieben von: Rosel Mohamad
Die Klasse 6.1 auf Entdeckungstour
Die OWL-Scouts zu Besuch im MARTa Herford
Am 29.01.26 unternahm die Klasse 6.1 der Sekundarschule Petershagen eine Busreise zum MARTa Herford, um sich vor Ort intensiv mit zeitgenössischer Architektur auseinanderzusetzen. Der Besuch war Teil der Initiative Kulturscouts OWL.
Bereits bei der Ankunft beeindruckte das MARTa-Gebäude selbst. Der von Frank Gehry entworfene Museumsbau stellt mit seinen geschwungenen Formen, der markanten Backsteinfassade und den bewusst eingesetzten Brüchen zu klassischer Architektur ein außergewöhnliches Beispiel moderner Baukunst dar. Die Schülerinnen und Schüler setzten sich vor Ort mit der Wirkung des Gebäudes auf den Stadtraum auseinander und diskutierten Fragen wie: Wie beeinflusst Architektur unsere Wahrnehmung? Welche Emotionen löst ein Gebäude aus? Und welche Rolle spielt das Material in der Gestaltung von Gebäuden?

Das MARTa Herford
Im weiteren Verlauf nahmen die Schülerinnen und Schüler an einem Workshop teil, in dem sie eigene architektonische Modelle entwarfen und bauten. Dabei arbeiteten sie mit unterschiedlichen Materialien und entwickelten individuelle Konzepte, die sich an modernen wie auch experimentellen Architekturideen orientierten. Besonders hervorzuheben war die Kreativität und das räumliche Denken der Gruppe: Die entstandenen Modelle reichten von funktionalen Baukörpern bis hin zu frei erdachten Formen, die bewusst mit Statik und Symmetrie spielten.

Die Schülerinnen und Schüler bei der Erstellung ihrer Projekte
Als OWL Scouts bewiesen die Schülerinnen und Schüler großes Interesse, indem sie ihre Modelle erklärten, architektonische Begriffe sicher anwendeten und ihre Ideen reflektierten.
Die gemeinsame Busreise trug zusätzlich zum Gemeinschaftserlebnis bei und bot Raum für Austausch und Nachbereitung der Eindrücke. Insgesamt war der Besuch im MARTa Herford eine bereichernde Erfahrung, die Theorie und Praxis gelungen miteinander verband und den Schülerinnen und Schülern einen nachhaltigen Zugang zum Thema Architektur eröffnete.
Für die Klasse 6.1
Marcus Bösch
Arduino-Projekttag in Kooperation mit WAGO
Am Donnerstag, den 29.01.2026, fand an der Sekundarschule Petershagen der Arduino-Projekttag zum fünften Mal statt. Zu Beginn stellte Herr Lauxtermann von der Firma WAGO kurz das Unternehmen, seine Produkte und die Ausbildungsmöglichkeiten bei WAGO vor.
Die Teilnehmer der Arduino-AG des neunten Jahrgangs konnten anschließend sechs Schulstunden lang an besonderen Projekten mit Arduino-Microkontrollern arbeiten: Dabei zeigte sich schnell eine Vorliebe für das Thema "Autonomes Fahren": Während eine Gruppe bereits vorhandene Arduino-Cars mittels Sensoren durch einen selbst erstellten Parcour zu lotsen versuchten, baute eine andere Gruppe mit Fischertechnik ein eigenes Roboterauto mit Omniwheels und Arduino-Steuergerät. Unterstützt wurden die Schüler dabei durch die beiden Auszubildenden Herrn Karsten und Herrn Bell von der Firma WAGO, die mit ihren Fachkenntnissen zum erfolgreichen Gelingen des Projekttags beitrugen.
Am Ende des Projekttags präsentierten beide Gruppen ihre autonom fahrenden Arbeitsergebnisse und waren sich einig: Dieser Projekttag hat allen Beteiligten Spaß gemacht!
Alle im selben Boot - Projekttag verbindet Schüler und Senioren
Am 22. Januar 2026 fand an der Städtischen Sekundarschule Petershagen ein besonderer Projekttag in Zusammenarbeit mit dem Stift Lahde statt. Der Projekttag entstand im Rahmen der Begabungsförderung. Die Planung und Organisation übernahm die Schülerin Rosel Mohamad, die das Projekt eigenständig konzipierte und durchführte.
Durch die intensive Vorbereitung der Schülerinnen und Schüler der Klassen acht und neun entwickelte sich ein abwechslungsreicher Projekttag mit unterschiedlichen Aktivitäten. Ziel war es, einen gemeinschaftlichen Friedenstag zu gestalten und eine Verbindung zwischen Jung und Alt herzustellen.
Bereits in den Wochen zuvor wurde der Tag sorgfältig geplant. In mehreren Besprechungen wurden der Ablauf und die einzelnen Programmpunkte festgelegt. Besonders wichtig war den Organisatorinnen, dass die Gäste aus dem Stift Lahde aktiv in das Geschehen eingebunden wurden.
Zu Beginn des Projekttages holten die Schülerinnen und Schüler 15 Seniorinnen und Senioren aus dem Stift Lahde ab. Nach der Ankunft an der Schule kamen alle bei Kuchen und Tee ins Gespräch. Anschließend sorgte die Bläserklasse mit musikalischen Beiträgen für eine angenehme Atmosphäre.
Im weiteren Verlauf des Tages wurden gemeinsam Papierschiffe bemalt und mit persönlichen Friedenswünschen versehen. Diese legten die Teilnehmenden in ein großes Schiff, das aus Kreppband auf dem Boden gestaltet worden war. Ergänzend fanden kurze Umfragen statt, in denen die Gäste und Schülerinnen und Schüler ihre Vorstellungen von Frieden schilderten.
Neben den kreativen Aktivitäten gab es Gesprächsrunden zwischen den verschiedenen Generationen. Das Thema Frieden wurde bewusst gewählt, da es aktuell eine große gesellschaftliche Bedeutung hat. Frieden ist nicht nur ein Thema in den Nachrichten, sondern beginnt im Alltag – im respektvollen Umgang miteinander.
Sowohl die Schülerinnen und Schüler als auch die Seniorinnen und Senioren aus dem Stift Lahde zeigten sich sehr angetan von dem Projekttag und äußerten den Wunsch, das Projekt künftig fortzuführen.
Verfasserinnen:
Rosel Mohamad und Amy Joyce Neufeld
Vorlesewettbewerb 2025/26
Eh man sich versieht, ist ein Jahr vergangen und Weihnachten steht vor der Tür.
Traditionell gab es vorher jedoch noch ein besonderes Ereignis für die Schüler*innen unseres sechsten Jahrganges:
Am 05.12.2025 fand der jährliche Vorlesewettbewerb in der Schülerbücherei statt. Im Vorfeld wurde in den Klassen eifrig gelesen und geübt und es qualifizierten sich fünf Klassensieger*innen für den Schulentscheid.
Die Klassensieger*innen waren Alisha Haev (6.1), Elina Brase (6.2), Emma Klawitter (6.3), Lenny Noel Pica (6.4) und Mia Sander (6.5).
Vor der Jury, bestehend aus Frau Loew (Abteilungsleitung), Frau Schroeder und Frau Wichmann (Deutschlehrerinnen) sowie Frau Fehling aus der Stadtbücherei Petershagen, präsentierten die fünf Schüler*innen eine abwechslungsreiche Auswahl an Texten, die mit guten Lesetechniken und mitreißenden Interpretationen vorgetragen wurden, sowohl beim Wahltext als auch beim Fremdtext.
Der Jury fiel die Auswahl schwer, jedoch konnte sich Lenny Noel Pica am Schluss als Schulsieger qualifizieren.
Herzlichen Glückwunsch und vielen Dank für das großartige Vorleseabenteuer!

Präsentation des Projekts "Digitalisierung des Arbeitserziehungslagers Lahde" an der Sekundarschule
Am 17. November 2025 wurde in der Aula der Städtischen Sekundarschule Petershagen das digitale Modell des ehemaligen Arbeitserziehungslagers Lahde vorgestellt. Bürgermeister Dirk Breves betonte in seiner Begrüßung den Einsatz aller Engagierten sowie der Schülerinnen und Schüler unserer Schule, die seit vielen Jahren die Gedenkfeier des Arbeitserziehungslagers Lahde gemeinsam mit der Kulturgemeinschaft Lahde ausrichten und gestalten.
Besonderer Dank galt Hermann Kleinebenne, dem Initiator des Projekts, sowie dem Team des Instituts für Designstrategien (IDS) der TH OWL um Mohamed Ashmawy, Luis Guiterres und Lea Stockbrügger unter der Leitung von Prof. Oliver Hall, das die digitale Umsetzung mithilfe moderner Technologien realisierte. Schulleiterin Susanne Grosinski und Frank Storch vom Schulverein hoben die pädagogische Bedeutung des Projekts hervor. Unsere zwei ehemalige Schülerinnen Leni Frenz und Aimy Storch hielten eine Rede über ihre schulische Arbeit zum AEL Lahde aus dem letzten Schuljahr und setzten zusätzliche Impulse mit ihren Gedanken zum Thema "Arbeitserziehungslager".
Im Anschluss führten Hermann Kleinebenne und Mohamed Ashmawy in die Entstehung und Funktionen des digitalen Modells ein. Die Präsentation zeigte eindrucksvoll, wie Täter- und Opferbiografien sowie historische Informationen virtuell erfahrbar gemacht werden können.
Ein besonderer Dank gilt unserer gesamten Jahrgangsstufe 10, die geschlossen an der Veranstaltung teilnahm und ab Januar aktiv an der Weiterarbeit des Projekts mitwirken wird.
Die Veranstaltung endete in einem lebendigen Austausch über die Bedeutung dieses wichtigen Erinnerungsprojekts.
Tag der offenen Tür an der Sekundarschule am 15.11.2025
Am Samstag, den 15. November 2025, öffnete unsere Sekundarschule von 10:00 bis 13:00 Uhr ihre Türen. Viele Besucherinnen und Besucher informierten sich über das schulische Angebot. Lehrer- und Schülerschaft boten ein vielfältiges Programm, das Einblicke in unterschiedliche Bereiche des Schullebens ermöglichte.
In der Schulküche wurde gebacken, im MINT - Raum präsentierten Schülerinnen und Schüler selbst programmierte Fahrzeuge und im Chemielabor fanden kleine Experimente statt. Unsere Tierpflegerinnen und Tierpfleger stellten zudem die Schultiere vor. Die Sportfachschaft präsentierte sich in der neuen Weserhalle. Viele Fächer wie Naturwissenschaften, Englisch, Gesellschaftslehre oder Mathe ermöglichten den Viertklässlern Einblicke in den Unterricht.
Der 10. Jahrgang bot ein Buffet an, das regen Zuspruch fand. Für Fragen standen der Förderverein, die Elternvertretung, die Lehrkräfte sowie die Schulleitung bereit.
Wir danken allen Beteiligten und Gästen für einen gelungenen Vormittag.
Berufsblicke 2025 – Schüler entdecken Ausbildungsberufe
Am 06.11.2025 fand in der neuen Weserhalle unsere Berufsorientierungsveranstaltung "SekPet Berufsblicke" für den 9. Jahrgang statt. Ziel war es, die Schülerinnen und Schüler auf das lange Betriebspraktikum im März vorzubereiten und ihnen zu zeigen, welche spannenden Möglichkeiten es in unserer Region gibt.
Zwölf Betriebe und Einrichtungen stellten sich vor die Bundeswehr, ABB, WAGO, die Volksbank in Ostwestfalen, die Diakonie Stiftung Salem, das Werk Obernkirchen, Jenz, Rasche, Maler Meier, W. Brause, die Stadtverwaltung Petershagen und der WSV.
Ob Handwerk, Metallverarbeitung, Pflege, Verwaltung oder kaufmännische Berufe – das Angebot war bunt gemischt. An den Ständen konnten die Schülerinnen und Schüler praktisch mitarbeiten, Fragen stellen und mit Auszubildenden ins Gespräch kommen, die ehrlich aus ihrem Alltag berichteten.
Alle 20 Minuten wechselten die Gruppen zur nächsten Station. So hatten alle die Chance, viele verschiedene Berufe kennenzulernen und erste Kontakte zu knüpfen.
Am Ende des Tages war klar: Die Berufsblicke helfen, eigene Interessen zu entdecken und eine Idee davon zu bekommen, welcher Beruf zum eigenen Weg passen könnte.
Ein herzliches Dankeschön an alle Betriebe, unsere Berufsberaterinnen und -berater und natürlich an die engagierten Schülerinnen und Schüler, die diesen Tag zu einem besonderen Erlebnis gemacht haben!
Sekundarschule Petershagen zum vierten Mal als "MINT-freundliche Schule" ausgezeichnet
Zum vierten Mal seit 2015 wurde die Städtische Sekundarschule Petershagen als "MINT-freundliche Schule" geehrt – eine Auszeichnung, die das besondere Engagement in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) würdigt.
Im feierlichen Rahmen des MINT-Kongresses im Heinz Nixdorf MuseumsForum in Paderborn überreichte Staatssekretär Mauer die Ehrung an insgesamt 236 Schulen aus NRW. Die Auszeichnung steht unter der Schirmherrschaft der Kultusministerkonferenz (KMK) und wird von der Initiative "MINT Zukunft schaffen!" getragen. Sie ist jeweils drei Jahre gültig und bescheinigt Schulen eine nachhaltige Integration von MINT-Bildung in den Schulalltag.
Stefan Wend, MINT-Ansprechpartner der Sekundarschule Petershagen:
"Die mittlerweile vierte Ehrung als MINT-freundliche Schule seit 2015 bedeutet für uns die Bestätigung unserer Arbeit im MINT-Bereich. Als inklusive Schule stellt MINT einen zentralen Baustein der Bildung, der Interessen- und Begabungsförderung sowie der Vorbereitung auf das Leben nach der Schule dar. Wir werden diesen Weg weiter bestreiten und freuen uns, dies gemeinsam mit unseren Schülerinnen und Schülern, Eltern sowie allen Förderern und Partnern tun zu dürfen."
Die Schule erfüllt mehr als zehn zentrale Kriterien, die für eine erfolgreiche MINT-Bildung stehen. Damit gehört die Sekundarschule Petershagen zu den anerkannten Leuchtturmschulen in NRW, wenn es um die Vorbereitung junger Menschen auf eine digital und technologisch geprägte Zukunft geht.

(c) Sergei Magel (HNF)
Neue Halle, neuer Schwung - Sportunterricht in der Weserhalle
Endlich ist es so weit: Der Sportunterricht der Sekundarschule Petershagen findet ab sofort in der neuen Weserhalle statt. Nach langer Wartezeit stehen den Schülerinnen und Schülern nun moderne Räumlichkeiten für einen abwechslungsreichen und motivierenden Sportunterricht zur Verfügung.
Schon in den ersten Stunden wurde die neue Halle mit viel Energie und Begeisterung genutzt.
Wir freuen uns auf viele sportliche Erlebnisse, spannende Wettkämpfe und eine aktive Nutzung der Weserhalle im Schulalltag!























